28.08.2018
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02.05.2017
14.04.2017
27.03.2017
Ich bin Leonie, 27 Jahre und Kommunikationsdesignerin aus Hamburg. Meine Schwerpunkte liegen im Grafikdesign, Illustration, Installation, Szenographie und Architektur. Wie sich in meinen Arbeiten wiederspiegelt sind meine Interessen vielseitig. Ich liebe es immer wieder neue Dinge auszuprobieren und mit verschieden Materialien und Techniken zu arbeiten. Ein großer Einfluss meiner Arbeiten findet sich dabei in der Natur.
Seid ihr interessiert an meiner Arbeit, dann freue ich mich, wenn ihr mit mir in Kontakt tretet.
Projekt #1
Projekt #2
EINE KULTUR DES HEIMLICHEN die Wahrhaftigkeit und Natürlichkeit verbietet. Der Beschämte versteckt sich, weil er verletzbar ist, wenn er seinen sterilen Schutzpanzer verlässt. Alles muss rein und glatt sein. Kein Schamhaar darf aus dem Rahmen fallen und gegen die gesellschaftliche Etikette verstoßen. Stark sein kann nur derjenige, der den glattrasierten Panzer trägt. Denn an einer glatten Fläche bleibt nichts haften. Keine Kritik, keine Anfeindung, keine Bloßstellung. Alles rutscht hinunter ins Nirgendwo. Eine Fläche an der nichts haftet, hält aber auch nichts Gutes. All die positiven Einflüsse und Eindrücke können sich nicht festhalten, werden runtergespült oder prallen ab.
UNABHÄNGIG VON EINER NATÜRLICHEN DYNAMIK beruht das Schamgefühl zumeist auf kulturellen Vorgaben. Scham ist ein starkes, oft unerträgliches Gefühl. Es wabert in der Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die es nur durch eine vollkommene Verbindung zu unterdrücken gilt. Eine Einsamkeit, die im Höhepunkt der direkten Verschmelzung zweier Menschen einer absoluten Ernüchterung weicht. Der Ernüchterung, dass in der Annahmen der absoluten Zweisamkeit jeder dieses Maximum für sich allein erlebt. Gibt es also nichts was die Last der Scham nehmen kann? Gerade im Öffnen der Seele und damit auch im Runterlassen der Kleidung findet sich die größte Scham. Ein Schamgefühl das den Kopf hochrot und den Geist verkrüppeln lässt. Ein Schamgefühl das zurück zur Einsamkeit führt. Doch was beflügelt diese Scham? Ist es unsere Angst mit unseren Gefühlen und unserem Aussehen an der Gesellschaft abzustoßen? Oder nur an dem einen Gegenüber? Und was versteckt sich hinter der Scham? Was ist das Geheimnis im Dunkeln?
KLAMMHEIMLICH und nur im ambivalenten Schutz der Dunkelheit ist es möglich ein bisschen vom Panzer zu öffnen. Nicht viel. Vielleicht einen kleinen Spalt. Ein Spalt der so klein zu seien scheint, dass es von der Dunkelheit gar wieder verschluckt wird. Aber vielleicht großgenug für einen Atemzug an Freiheit. Jedoch unbemerkt und vielleicht wertlos, da es versteckt für den anderen bleibt.
OHNE REIBUNG KANN NICHTS ENTSTEHEN Ohne die Möglichkeit dieses eine Schamhaar zu entdecken, wird es nie ein Kompliment gleich eines Feuerwerks geben. Aber das Schamgefühl über unerwünschten Härchen ist zu groß. Und gesellschaftlich ist Stark sein erwünscht. Aber hinter diesem taffen Wort versteckt sich wiederum der gleiche Panzer an Gefühllosigkeit und lähmender Angst, wie der Panzer unseres allglatten rasierten Körpers.
THERE´S A SECRET IN THE DARK Sprießend, schlängeln, durchdrängend. Langsam bahnend und doch unaufhaltsam. Ein Geheimnis im Dunkeln. Kaum sichtbar. Verdrängend. Verleugnend. Oder gepriesen. Verspottet oder sexuell hochstilisiert. All das bewirken diese kleinen roten Schamhaare im Abseits des Offensichtlichen. Zu finden in Axel, Arm, Bein, Bauch und Scham. Teils unerwartet und geheimnisvoll. Durchdringend und zu unglaublicher Stärke mutierend, an Stellen, die hervorragend dazu dienen, die Härchen in Szene zu setzen. Teils absolut vorhersehbar und erhofft. Teils unerwartet. Und dennoch wunderschön. Eine Revolution, gegen die Zwänge und Vorgaben der Gesellschaft ankämpfend. Und ein Mysterium. Verehrt und angebetet. Dieses Geheimnis im Dunkeln.
Projekt #3

Projekt #4


Projekt #5

Projekt #6
Projekt #7


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Leonie Langer, Kommunikationsdesignerin
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